Hey Leute!
Zunächst einmal: Ich wurde echt schön Verabschiedet. Danke an Jeden der da war und danke für jedes Geschenk! Mama sei nicht traurig, ich bin hier gut aufgehoben.
Danke Celine auch für den schönen Spruch- ich hatte ihn schon fast vergessen.
„Wie ist der Himmel doch so weit-
und wie nahe kann er liegen,
wenn über unsere Blödigkeit
der Glaube und die Liebe siegen.“
Ich wollte euch alle darüber informieren, dass ich gut angekommen bin. Der Flug war echt sehr spannend. Ich war schon in Hamburg ziemlich aufgeregt. Klappt auch alles? Bin ich nicht zu spät? Komm ich durch die Sicherheitskontrolle? Ist mein Gepäck nicht zu schwer? Oh man, ich hab echt Herzklopfen gehabt. Der Flug von Hamburg nach Amsterdam verging wie im Flug- höhö :D Ich habe mich sehr nett mit meiner Nachbarin unterhalten. Sie meinte, Sie wär auch schon mal in Tansania gewesen und es sei wunderschön dort. Freundlicherweise hat sie mir im Shipol Airport mein Gate gezeigt. Ich hätte mich auch wirklich nicht zurechtgefunden, dieser Flughafen ist unfassbar groß.
Im Amsterdam traf ich Moni und Jakob, die beiden, die auch mit mir hier studieren werden. Habe mich gefreut, endlich nicht mehr alleine unterwegs zu sein. Im Gegensatz zu mir waren die echt entspannt. Zusammen stiegen wir in den Anschlussflug. In der Boeing 777 nach Kenia fühlte ich mich recht wohl, nur hatte ich erst Stress mit meiner Sitznachbarin. Ich hatte sie zwei Mal aus Versehen getreten. Sie sprach mit starken afrikanischen Dialekt und es fiel schwer sie zu verstehen. Jedenfalls herrschte erst mal schlechte Stimmung in meiner Reihe, während Moni und Jakob hinter mir diese Probleme nicht hatten. Geschickter Weise habe ich mich mit meiner Nachbarin noch angefreundet, indem ich ihr gezeigt habe, wie man den Tisch herunterklappt. Sie erzählte mir, dass sie aus Botswana kommt und später hat sie einen neuen Feind gefunden: Der arme Mann, der vor ihr saß. Ihrer Meinung nach hatte der seinen Sitz zu weit nach hinten geschoben. Er konnte sie auch schwer verstehen, woraufhin sie ihn angeschrie, dass er Englisch lernen sollte :D So eine möchte man nicht als Feind haben.
In Kenia sind wir in ein kleines Propellerflugzeug gestiegen, das uns nach Mwanza brachte- jedoch unser Gepäck nicht. Jakobs und mein Gepäck befindet sich irgendwo- nur nicht in Mwanza. Das können wir hoffentlich morgen abholen. Moni hatte Glück und sie kann bereits auspacken.
Die ersten Eindrücke: Es ist wirklich wie man sich das vorstellt, der Verkehr ist furchtbar, es laufen Menschen mit großen Eimern auf dem Kopf herum und Tiere leben hier einfach mitten in der Stadt (Kühe, Ziegen etc.). Die Uni werde ich gleich erforschen. Unsere Zimmer sind sehr komfortabel, wir verfügen jeder über ein eigenes Zimmer und wir haben große Betten und eigene Bäder. Housekeeper sind vorhanden. Die sind echt lieb und haben uns schon Essen gekocht. Es gab Pfannkuchen, Ei und Marmelade etc. Ein halber von den fettigen Pfannkuchen hat zum Sattwerden gereicht.
Mwanza ist eine schöne Stadt, sie liegt direkt am Viktoriasee. Die Felsen ragen aus dem Gewässer heraus und es ist sehr Bergig. Schöne Bäume und Palmen schmücken das Bild. Die Menschen sind hier sehr locker drauf. Es herrscht die Stimmung: „Pole Pole“, was besagt, dass man langsam machen und relaxen soll.
Duschen konnte ich schon und wie erwartet, war das nicht so einfach. Ich drehte das warme Wasser an und wartete… und wartete… es folgte natürlich kein warmes Wasser. Ich werde mir das nochmal erklären lassen, denn es hieß, warmes Duschen sei möglich.
So ich werde mich mal hier umschauen. Bis bald!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen