Uns wurde von der Uni ein schöner Toyota Land Cruiser mit einem Fahrer und einem Guide gestellt... von Mwanza aus sind wir zum Serengeti National Park gefahren. Dort schliefen wir zwei Nächte im Zelt. daraufhin fuhren wir zu einem Ort nähe des Ngorongoro Nationalparks und wohnten in einem Hostel von Nonnen betrieben. Wir schliefen 3 Nächte in deren sehr schönen, gemütlichen Zimmern. Von dort aus fuhr uns der Fahrer zum Lake Manyara und am nächsten Tag zum Lake Natron. Am volgenden Tag fuhr er uns nach Moshi. Dort schliefen wir in einem sehr heruntergekommenen Hostel. Es war schlimm, als wir einen Stromausfall hatten. Der Generator, den wir glücklicherweise hatten, befand sich direkt vor unserem Fenster, weswegen es ziemlich laut war. Und es war ziemlich stickig in unserem Zimmer. Wir ließen deswegen zwischendurch gerne die Tür offen.. Das war wiederum nicht so gut, weil eine kleine Katze die Gust der Stunde nutzte, um in unser Zimmer zu schleichen, um bei uns herumzuschnüffeln. Wir haben vergebens versucht, sie rauszuscheuchen, weil Monica eine Katzenallergie hat.
von Moshi aus waren wir auf uns alleine gestellt. Der Fahrer und der Guide sind wieder zurück nach Mwanza gefahren. Wir besuchten von Moshi aus den Arusha National Park und Marangu (ein Ort an dem es schöne Wasserfälle und ein Chagga-Museum gibt, was wir uns natürlich angesehen haben). Nach vier Übernachtungen fuhren wir erstmal in die Usambara Berge. Oh mir ist aufgefallen, dass die ja gar nicht in meine Karte eingezeichnet wurden, wahrscheinlich weil Berge mir persönlich nicht so wichtig sind, außer zum snowboarden natürlich. Usambara Berge sind übrigens -versteht sich- der Ursprung des Usambara-Feilchens. Wir haben in den Bergen eine echt schöne Mountainbike-Tour gemacht, und zwischendurch war es echt heiß und anstrengend. Die Berge hoch zu fahren war blöd aber Berg runter natürlich angenehm!! Wenn mich ein Einheimischer fahren sah, habe ich hin und wieder ein "Pole" entgegen geschmettert bekommen. Nur zur Erinnerung: Pole ist die allgemeine Mitleidsbekundung für jede Gelegenheit. Man bekommt zu jeder Gelegenheit ein "Pole" zugerufen, von wildfremden Menschen. Wenn man hungrig ist, oder müde, oder wenn man arbeitet.... Kleine Anekdote am Rande: Im Arusha National Park haben wir ja, wie gesagt, eine Wandertour gemacht. Zwischendurch sind immer wieder Träger gekommen, die für Parkbesucher, die den Mount Meru heraufklettern wollten, das Gepäck schleppten. Unsere Guides haben jedem Träger, der vorbeigekommen ist, ein "Pole" mit auf dem Weg gegeben. Darauf antwortet man übrigens mit "Asante" (Danke). Dieses Prozedere habe ich mir auch angewöhnt. Man bekommt auch ein Pole, wenn man einen Ausflug gemacht hat. Da sagt man dann "Pole qua Safari". Ich verstehe nicht ganz warum, aber wahrscheinlich, weil die Einheimischen einen Ausflug als anstrengend empfinden.
Safari ist übrigens das Swahili-Wort für Ausflug, während wir diesen Ausdruck für die Nationalpark Besuche verwenden.
Na gut, weiter im Text... Von Moshi aus sind wir ja mit dem Bus gefahren. Ich hasse Busfahrten in Tansania. Die Busse verfügen nicht über Klimaanlagen und sie sind häufig zu spät. Bei Zwischenhalten kommen immer irgendwelche Verkäufer ans Fenster, die Wasser, Früchte, Süßigkeiten oder sonst Irgendwas verkaufen wollen. Die sind sehr penetrant, was mich persönlich nervt.
Von den Usambara Bergen sind wir nach Tanga gereist, davon habe ich ja schon Fotos hochgeladen. Seit gestern sind wir in Dar es Salaam, genau an dem Ort, an dem wir Weihnachten verbracht haben. Herr Palanjo hat uns sehr herzlich willkommen geheißen.
Das war eine kurze Zusammenfassung von unserer großen Safari. Pole sana (sana=sehr) für die Kälte bei euch. Wir haben 29°...
Übermorgen geht's ab nach Sansibar. Wir haben bereits unser Ticket gekauft und werden um 9:30 mit der Fähre abfahren.
So hier ein Best-Of der Reisebilder:
![]() |
| Ngorongoro-Krater |
![]() |
| Baby-Elefant :) |
Das war unser Trip zum Lake Natron. Dies ist ein Vulkangebiet. Es war sooo schön dort. Leider haben wir uns auf dem Weg dahin verfahren. Unser Guide war noch nie dort zuvor, deswegen sind wir ungefähr zwei Stunden herumgeirrt. Immer wieder hat sich die Landschaft auf dem Weg dahin verändert. Mal war der Boden weiß, wie in der Wüste, mal rot oder schwarz, schwarz wie auf diesem Bild. Hin und wieder kam ein Massai Dorf. Als wir uns nicht mehr zu helfen wussten, haben wir einen Massai nach dem Weg gefragt (der auf dem Bild oben). Er ist mit uns mitgekommen und hat als Dankeschön etwas von unserem Proviant bekommen. Der 24-Jährige Massai heißt Issai und hat uns das ein oder andere von seinem Stamm erzählt. Ziemlich faszinierend. Ich war sehr beeindruckt von der Landschaft und den heißen Quellen. Das Wasser war Salzhaltig, weswegen es sich total weich angefühlt hat. Und die Flamingos.. Soooo schöön!!
![]() |
| Das ist unser Auto.. links: Richard unser Guide, rechts: Silvester, der Fahrer |
![]() |
| Unsere Wandertour... Wer hatte schon mal eine Giraffe vor sich stehen? |
![]() |
| Lushoto... |
Also das ist die Schöne Berglandschaft. Wir liehen uns Fahrräder aus und fuhren den Berg hoch um bei einer Farm Schwarzbrot mit Käse und Quark zu essen. Es war sehr lecker, aber irgendwie etwas zu wenig. Auch wenn es anstrengend war, dort hinzufahren, es hat sich gelohnt! Auf dem Weg haben wir sogar ein Chamäleon gefunden. Das konnte man sogar auf die Hand nehmen. Als ich es jedoch vor meinem Gesicht hatte, weil ich uuumbedingt ein Foto machen wollte, auf dem es so aussah, als ob ich ihm ein Kuss geben würde, ist es mir ins Gesicht gesprungen. Das war ein ganz schöner Schock :D
So das reicht erstmal. Wenn ihr wollt, lade ich noch mehr hoch... Grüüße
Ps: Ab übermorgen bin ich auf Zanzibar!!









Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen