Starring:
(from left to right)
Dustin, Jakob, Monica, Kaddy, Abdul
First we went to Sizzlers to have something else to eat than rice and beens (wali na maharage). We had chicken and chips (chipsi kuku).
At new Mwanza Hotel we started our evening with some beer and konyagi.
I really tried to improve my dancing skills, but I think they got even worse. But I had lots of fun and I think my friends, too.It was quite strange, because in Stone Club the guys are not annoying at all. There was no one coming to talk to us or disturbing us... So this club is much better than Villa Park, the one we went to the other time.
Songs played on Saturday:
- Jay Z - forever young
- Bruno Mars - Billionaire
- Black Eyed Peas - Time of my Life
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| Moni: "Kaddy kennst du den?" - "Nö aber ich mag sein Cap" |
And some Swahili-Songs:
zum anhören bitte klicken...
Quotations:
"Oh I'm very drunk!!" (Abdul)
"You don't know how to dance" (Dustin)
"We need some more Konyagi" (Everybody)
"I convinced them with money" (unknown)
And I remember, there was this friend of Monica, giving us Whisky mixed with Sprite... We took it thankfully and tasted it. We said to each other "Voll wiederlich" and after he asked "how is it?" We said: "It's sooo nice!" Later I gave my drink to Dustin.
- Essen, was nicht essbar ist, z.B. Ein Stück Fleisch, welches die Konstistenz eines Kaugummis hat, einfach ausspucken und auf den Tisch legen
- Steine die im Reis gefunden wurden, einfach in die gegend spucken
- Weitere Swahilizismen:
- Chumvi (Sagen wir immer statt Salz)
- Nur so nebenbei: Man muss hier alles nachsalzen!!!
- Wazungu (Weiße Leute)
Ich habe natürlich darüber nachgedacht, wie es ankommt, wenn ich über vermeindlich nicht vorhandene Benimmregeln hier schreibe. Denkt ihr, dass sowas den Einheimischen hier egal ist? Oder, dass sie primitiv sind? Oder, dass wir "Wazungu" vielleicht so ignorant sind, und uns so verhalten, wie wir wollen. Ich sag euch mal, was ich darüber denke: Die Menschen hier sind einfach echt, und verstecken sich nicht hinter gesellschaftlichen Zwängen. Ich denke, man sollte das hier ganz ohne Wertung nehmen, auch wenns vielleicht nicht leich ist. Hier wird auch alles gesagt, worauf man Lust hat, ganz ehrlich und frei raus. Ich erinner mich an eine Unterhaltung mit einem Freund:
Er: "Do you see, that you become fat here in Tanzania?"
I: "Of course I see..."
Er: "And why do you become fat?"
I: "I think it is because of the food..."
Er: "Do you eat so much?"
I: "No, I don't. I think, it is because the food here is so fatty"
Er: "Ahhh, and how do you see, that you become fat?"
I: "I see myself in the mirror..."
Er: "Ahhh in the mirror..."
Damit waren seine Fragen beantwortet. Er fand es ganz normal mich darauf anzusprechen und ich fand es auch nicht unhöflich, da die Menschen hier mehr Gewicht nicht als negativ betrachten...
Was ich umbedingt beibehalten möchte:
- Gastfreundlichkeit, welche man glaub ich nirgendswo in Deutschland finden wird wie hier
- Gelassenheit im Sinne von sich nicht über alles aufregen
- Freundlich sein zu Leuten, die man nicht kennt
- Geduldig sein
Wie man wahrscheinlich auf den Bildern erkennen kann, hatten wir Spaß. Dies schaffte einen guten Ausgleich zum ernsten Alltag hier. Es passieren hier oft Dinge, mit denen man in Deutschland nicht konfrontiert wird. Stellt euch folgende Situation vor: Während einer Klausur in Education, hatte ein Mädchen Schmerzen und bekam keine Luft mehr. Sie winkte um Hilfe, doch jeder war sehr vertief in seine Klausur und sie wurde erst nicht bemerkt. Als der Notarztwagen kam, und sie zum Krankenhaus fuhr, war sie schon tod. Sie starb an hohem Blutdruck und falscher medikamentöser Behandlung. Sie hinterließ ein nicht mal ein Monate altes Baby...Dies geschah am Montag, als wir unsere letzte Klausur schrieben, nur ein Vorlesungsraum weiter.
Was mich auch immer sehr belastet, ist die Armut der Menschen auf der Straße zu sehen. Der unterschied zwischen arm und reich ist imens.
Die Studenten habens auch echt nicht leicht hier. Die Klausuren sind gerade alle geschrieben und schon geht es ohne Pause ins nächste Semester. Einer sagte zu mir: "They make us study like slaves". Sie trauen sich nicht, sich zu wehren, weil sie Angst haben, von der Universität suspensiert zu werden. Ich lerne, alles schätzen, was wir in Deutschland haben.
Ja - so kann man einen Blogeintrag mit fröhlichen und ernsten Inhalt fühllen... Genau so fühle ich mich hier, zwischen Euphorie und Ernsthaftigkeit bzw. Betroffenheit. Ich habe gelernt, dass man wirklich keine sechs verschiedenen Shampoos braucht und es völlig egal ist, wieviele Nagellacks man bzw FRAU besitzt. Aber ich denke, die Studenten hier, haben genau die gleichen Wünsche / Bedürfnisse wie wir in Deutschland. Sie mögen genau wie wir, Spaß haben, tanzen (nagut das vielleicht mehr als wir im kalten Deutschland), bei Facebook Inhalte austuschen etc. Der Unterschied ist einfach, dass die Studenten hier im dritt-ärmsten Land der Welt leben und es schwieriger haben als wir. Und eins kann ich hier jeden Tag sehen: Reichtum ist kein Garant für Glück!!
So das war's... To be continued...




Ich mag deinen Blog =)
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